03.05.2013 - EXTRAblatt Nr. 3 ist da!
Extrablatt Nr. dr3i, Mai 2013
MAZ 7.2.13: Die Visionen der Industriestrasse
In Luzern wird um den Erhalt der Freiräume für Kreativität gekämpft. Allen voran durch die IG Industriestrasse und den Verein Netzwerk Neubad. Sarah Bischof, Raffaela Heusser, Maja Siebrecht und Gustav Thüring haben das aussergewöhnliche Quartier rund um die Industriestrasse besucht.
30.1.2013 - „Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Industriestrasse (GWI)“ gegründet
Neue Wohn-Ideen für Luzern
Seit vergangenem Montag ist die Stadt Luzern um eine Baugenossenschaft reicher. Die neu gegründete „Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Industriestrasse (GWI)“ will – vorerst auf dem Areal Industriestrasse – günstigen Wohn- Gewerbe- und Kulturraum fördern. Mit der Berücksichtigung neuer Wohnformen, autoarmen Wohnens und der Vertragslandwirtschaft bringt die GWI frische Wohn-Ideen nach Luzern. Interims Präsident Pascal Hofer freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Stadt und mit den lokalen gemeinnützigen Baugenossenschaften. [ weiter lesen ]
28.03.2013 - Partizipativer Prozess gestartet
Nach den schlechten Erfahrungen des runden Tisches zur Zukunft der Industriestrasse im Dezember 2012 lancierte die Stadt im Frühjahr nun einen partizipativen Prozess. Zu gross waren die Differenzen zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen des Grossen Stadtrates, der Stadtverwaltung und der IG Industriestrasse. Durchgeführt wird der Prozess von der Hochschule Luzern – Technik und Architektur und der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit. Zur Zeit finden Vorgespräche mit Nachbarn, Quartiervereinen, Baugenossenschaften, Parteien sowie Kultur- und Wirtschaftsorganisationen. Am Montag 25. März 2013 fand das Vorgespräch mit der IG Industriestrasse statt. Die Vertreterinnen und Vertreter der IG Industriestrasse brachten dort ihre Ideen zur Weiterentwicklung des Areals ein. Nach der gewonnenen Abstimmung sieht sich die IG in der Pflicht den Anliegen der Bevölkerung (zahlbarer Wohnraum, Erhalt der kulturellen Freiräume, Förderung des Kleingewerbes, etc.) zum Durchbruch zu verhelfen. Damit an der Industriestrasse ein zukunftsweisendes Leuchtturmprojekt entstehen kann, braucht es aber auch das Entgegenkommen der Initiativgegner – und gegnerinnen der bürgerlichen Parlamentsmehrheit . Die IG Industriestrasse zeigt sich gesprächsbereit und freut sich auf einen spannenden gemeinsamen Prozess.
19.02.2013 - GWI als anerkannter Partner
Am städtischen Workshop zur Umsetzung der Initiative „Für zahlbaren Wohnraum“ nahm auch eine Delegation der neu gegründeten Gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Industriestrasse (GWI) teil. Die GWI wird damit als vollwertiger Partner der gemeinnützigen Baugenossenschaften akzeptiert. Dabei wurden viele wertvolle Kontakte geknüpft, damit an der Industriestrasse ein Projekt entstehen kann, welches die bisherigen Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigt und auch den hohen Erwartungen der Stimmbevölkerung entspricht.
Luzern gewinnt!
Ja zu einer lebendigen Industriestrasse!
Damit am 23. September 2012 Luzern gewinnt:
JA zur Initiative "Ja zu einer lebendigen Industriestrasse – für KMU, bezahlbares Wohnen und Kulturraum für alle"
NEIN zum Gegenvorschlag (Landverkauf an die Zürcher Allreal AG)
Stichfrage: Initiative
Wie weiter an der Industriestrasse?
Luzern hat an der Urne gewonnen, jetzt müssen wir unsere Ideen aber auch noch in der Realität umsetzen. Am Montag 26. November um 19.30 informieren wir euch über den aktuellen Stand der Umsetzung unserer Initiative. Wir sind auch gespannt auf eure Ideen, was alles an der Industriestrasse entstehen könnte. Kommt zahlreich, für Getränke und Musik ist gesorgt!
Infoveranstaltung «Wie weiter an der Industriestrasse?»
Wann: Montag 26. November 2012, 19.30 Uhr
Wo: sinnlicht, Industriestrasse 15
Wer: Alle die sich für die Industriestrasse interessieren, sich engagieren
möchten oder gute Ideen haben.
Liebe Grüsse
IG Industriestrasse
Geschätztes Stadt-Luzerner Stimmvolk
Ihr habt der Stadt Luzern bei einer sehr wichtigen und nachhaltigen Korrektur ihres sozialen und wirtschaftlichen Verhaltens geholfen. Zugleich habt Ihr unserer Initiative eine enorme – und in diesem Umfang kaum erwartete – Bestätigung unseres Handelns zugesprochen.
Der gesamte Prozess, den die Initiative vom Entschluss ihrer Gründung bis hin zum Erfolg durchlief, war gleichermassen aufwändig, schweisstreibend und lehrreich. Unabhängig davon, dass sich am Ende eine kollektive Vernunft tatsächlich durchsetzen konnte, haben wir in unseren Aktivitäten stets einen Sinn gesehen: mindestens den, nicht schweigend unterzugehen. Die gesamte Kampagne wurde durch die Mitarbeit verschiedenster Menschen zu einem einzigartig bunten, engagierten und inhaltsreichen Projekt, und die meisten Diskussionen werden weit über die Gegenwart hinauswirken.
Es reicht also nicht aus, Euch heute herzlich für die beispielhafte Unterstützung und den gemeinsamen Erfolg zu danken. Nun heisst es für uns, vorwärts zu schauen und weiter daran zu arbeiten, dass die Initiative in unserem, in Eurem Sinn umgesetzt wird.
Luzern gewinnt!
Wir danken und grüssen;
Die IG Industriestrasse
3.9.2012 - Stimmrechtsbeschwerde für einen fairen Abstimmungskampf
Mitglieder der IG Industriestrasse reichen heute eine Stimmrechtsbeschwerde gegen die Abstimmungsunterlagen zur städtischen Abstimmung vom 23. September ein. Die Unterlagen weisen mehrere Mängel zu Ungunsten der Initiative „Ja zu einer lebendigen Industriestrasse – Für KMU, bezahlbares Wohnen und Kulturraum für alle“ auf. Die Stadt muss richtig stellen, um was es bei der Initiative und der Verkaufsvorlage geht: Sollen an der Industriestrasse neue zahlbare gemeinnützige Wohnungen entstehen oder soll die Stadt den wertvollen Boden für 17 Mio. Franken an die Allreal AG verkaufen und damit künftig auf jegliche demokratische Kontrolle und regelmässige Baurechtszinseinnahmen verzichten? [ weiter lesen ]
Deutliches Ja zur Initiative!
Mit überdeutlichem Mehr von 61,24 %. sagt die Luzerner Stimmbevölkerung am Sonntag, 23. September 2012 «Ja zu einer lebendigen Industriestrasse». Dies ist ein starkes Zeichen für mehr bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum und gegen die Vertreibung der Kultur aus dem Statdzentrum. [ weitere Informationen ]
Warum der Mieterinnen- und Mieterverband für die Industriestrasse-Initiative ist
Der Verkauf von wertvollem städtischen Boden an die Meistbietenden muss endlich gestoppt und der gemeinnützige Wohnungsbau muss gefördert werden. Deshalb spricht sich der Mieterinnen- und Mieterverband Luzern (MV) gegen den Verkauf des Industrieareals aus und unterstützt die Initiative «Ja zu einer lebendigen Industriestrasse». [ weitere Informationen ]
Überparteiliches Komitee «Zahlbarer Wohnraum statt Landverkauf»
Am 17. Juni 2012 sagte die Luzerner Stimmbevölkerung mit der Annahme der Wohnrauminitiative klar Ja zur Förderung von zahlbarem Wohnraum. Auf dem Industriestrasse-Areal besteht nun die erstklassige Möglichkeit die Zielsetzungen der Initiative umzusetzen und einen ersten wichtigen Schritt für die Schaffung von mehr günstigem Wohnraum in der Stadt Luzern zu tun. [ weitere Informationen ]
Unsere Initiative: Günstiger Wohnraum statt Landverkauf
Am 23. September stimmen wir über die Initiative „Ja zu einer lebendigen Industriestrasse“ sowie den Verkauf des Industriestrassen-Areals an die Zürcher Allreal AG ab. Wird das Grundstück verkauft, verliert die Stadt eine ihrer letzten Landreserven. Statt an der Industriestrasse günstigen Wohnraum zu schaffen, würde unser Tafelsilber verscherbelt. Dies obwohl die Luzerner Stimmbevölkerung am 17. Juni 2012 klar Ja sagte zur Förderung gemeinnütziger Wohnbaugenossenschaften. [ weitere Informationen ]


